Breakdance

Breakdance kommt von den Straßen der Bronx und ist ein Teil der Hip-Hop Kultur.

In den 70ziger Jahren wurde er von afro- und puertoamerikanischen Jugendlichen auf der Straße in New York entwickelt. Als Hintergrundmusik wird Pop, Funk oder HipHop-Beats genutzt, dabei werden die Stücken oft geremixt. Die Instrumentalteile der Songs wurden künstlich verlängert und mit zwei Plattenspielern ineinander gemischt. Damit soll den Breakdancern eine optimale Grundlage für ihre Moves geboten werden.

Der Breakdance war damals häufig eine Alternative für die Gewalt der Straße und diente den Jugendlichen als Aggressionsbewältigung. Der Breakdance wurde auch zu einer Art Sport zwischen den Gangs. Daher kommt die Tradition der Dancebattle.

Heute ist Breakdance ein weltweiter beliebter Tanz und eine professionelle Sportart, die von den Tänzern große athletische Fähigkeiten abverlangt. Inzwischen ist die Kultur des Breakdance rassenübergreifend. Viele Moves sind durch den Kampfsport inspiriert.

Es gibt verschiedene Formen von Breakdance:

1.) Breaking: Breaking ist die Ursprungsform des Breakdance. Dabei gibt es Styles und Powermoves. Powermoves sind vor allem Drehung in Kombination mit anderen Körperteilen. Styles ist dabei eher durch Schritte und Tanzelemente geprägt.
2.) Popping: Popping ist ein Tanz, der den Bewegungen eines Roboters nachempfunden ist.
3.) Locking: Locking ist ein Tanz, der vorallem durch wildes Zappeln geprägt ist. Hier werden die Bewegung von Marionetten nachgeahmt.

Der berühmste Wettkampf im Breakdance ist der Battle of the Year. Er wird jedes Jahr in Deutschland ausgetragen. Die Mannschaften kommen aus der ganzen Welt. Im Prinzip ist es kein echter Battle, die Gruppe tritt komplett als Showact auf und nur vier Teams kämpfen direkt gegeneinander. Die Gewinner fahren dann zum Battle of the Year International.